Ausstellungen

 

Maike Remane

 

Maike Remane

 

„Farbwind“ Malerei


29. September 2019 bis 05. Januar 2020


Meine Arbeiten bewegen sich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit,
verdichten Eindrücke der Wirklichkeit in Form und
Farbe, in Vorder- und Hintergrund, in Komplementär- und Helldunkelkontrast.
Meine Werke transportieren Emotionen meiner persönlichen
Landschaften.
In meinen großformatigen Werken arbeite ich mit Formen und
Materialien, die Assoziationen von Schroffheit und Weichheit,
von Nebel und Klarheit, von Auflösung und Zentriertheit hervorrufen.
Bewusst wähle ich Acrylfarbe für einen spontanen und direkten
Farbauftrag.
Mein Duktus unterstützt die kraftvolle Intensität der Bilder. Der
Betrachter taucht ein in ein rauschendes Meer an Farben, verzaubert
von der intensiven Atmosphäre der Werke. In diesem Farbrausch
folgt er einem meditativen Weg. Spuren führen ihn in
meine äußere und innere Heimat.

 

Hans - Joachim Teschner

 

Hans Joachim Teschner

 

„Mastbruch“ Fotografie


04. August bis 22. September 2019

 

Das Wort Mastbruch verleitet zu Assoziationen von geborstenen
Segelmasten und Dramen auf hoher See. Demgegenüber verband
ich den Begriff mit Lichtbrechungen, die entstehen, wenn
Segelmasten durch die Spiegelungen des Wassers deformiert erscheinen:
verzittert, verkräuselt, verschmiert, vom Wellengang
zum Leben gebracht. Die Fotos vermitteln den Eindruck einer Unterwasserwelt
mit versunkenen Schiffen. Über ihnen verdunkelt
sich die Wasseroberfläche in tiefes Blau und schirmt wie ein Himmelsdom
den Blick zur Außenwelt ab.
Um diese Anmutung bildnerisch umzusetzen, habe ich lediglich
spezielle Ausschnitte der maritimen Aufnahmen gewählt und sie
auf den Kopf gestellt.
Neben den »Mastbrüchen« sind noch einige Bilder aus der Serie
»Schwarzbunte Verortungen« zu sehen, Composites mit Kühen
als grafische Elemente in verfremdeten Umgebungen.

 

Julian Robin Mueller

 

Julian Robin Müller

 

Stipendiat 2019 Künstlerhaus Hooksiel
„EinzigARTig“ Malerei, Zeichnung, Aquarelle

 

07. Juli bis 28. Juli 2019


Mit gerade einmal 17 Jahren steht Julian Robin am Anfang seiner
kreativen Reise und doch schon mittendrin.
Mit Pinsel oder Kohle, mit Stift sowie Feder verleiht er seinen
Ideen Gestalt und verarbeitet weitere Eindrücke am Klavier, im
Gesang oder als Komponist.
Der Anstoß, den seine Werke schaffen sollen, bleibt dabei stets
im Mittelpunkt.
„Als Jugendlicher betrachtet man die Welt teilweise schon sehr
reflektiert, behält aber trotzdem noch das kindlich, moralische
Grundverständnis, das so häufig auf unserer Erde fehlt.“
Lassen Sie sich mitnehmen, die Welt aus den Augen eines jungen
Künstlers ein Stück weit erfahren und erleben zu können.

 

Viktoris Diehn

 
Viktoria Diehn

 

Stipendiatin 2019 Künstlerhaus Hooksiel
„Mitten unter dem Himmel, mitten auf dunkler Erde“ Mischtechnik

 

12. Mai bis 30. Juni 2019

 

„Impulsus artibus, movens homines“ bedeutet aus dem Lateinischen
übersetzt „durch die Künste angetrieben, die Menschen
bewegend“ und ist das Motto, unter welches Viktoria Diehn ihr
künstlerisches Arbeiten stellt. Sie regt die Betrachter ihrer Werke
zu neuen Sichtweisen an und benutzt dazu die Landschaft als
zentrales Bildmotiv. Ihr Blick ist dabei neu und zeitgemäß. Ihre
Malerei vereint Gegenständlichkeit und Abstraktion, Weite und
Detail. Immer häufiger gestaltet sie komplexe Themenräume.

 

Maren Ranke

 
Maren Panke

 

„Übergänge“ Holzskulpturen

 

07. April bis 05. Mai 2019

 

Es sind die schlanken Frauen mit den überlangen Beinen, die die
freie Künstlerin und Bildhauerin aus Wilhelmshaven, Maren
Panke nicht loslassen. In ihnen sieht sie die optimale Projektionsfläche
für ihre Themen.
Stand die 2013 begonnene Serie zarter Frauengestalten auf Zehenspitzen
für Inbalance, die Unfähigkeit still zu stehen, ist nun
der feste Stand und darüber hinaus das Bleiben (müssen und
dürfen) die Ausgangsposition.
Daraus erwachsen Sehnsuchtsmomente, gleichzeitig wird das
Unvermögen deutlich, dem Verlangen zu folgen. Vom Inne-halten
geht die Entwicklung hin zu den Körperlosen, die da sind,
aber nicht hier. Abschiede zeigen sich in neuen Oberflächen, die
für den Übergang stehen.
Die Künstlerin versucht gänzlich auf Farben zu verzichten und
lässt sich immer wieder von den Holzreaktionen überraschen –
immer im Einklang mit dem Thema, immer im Dialog mit dem
Material.

 


Helene Fischer

 

 

Helene Fischer & Heidemarie Mönkemeyer

 

„Kunstwege - Seite an Seite“ Textilkunst


21. Oktober 2018 bis 06. Januar 2019


Die befreundeten Textilkünstlerinnen Heidemarie Mönkemeyer,
Ottersberg, und Helene Fischer, Wittmund, zeigen ein Spannungsfeld
der textilen Kunst.
Heidemarie Mönkemeyer erzählt mit alten, gebrauchten Textilien,
Knöpfen und Spitzen neue Geschichten. Sie gibt den Materialen
mit ihrer Arbeit einen Platz in der Gegenwart,
Vergangenes erhält in verwandelter Form eine poetische aktuelle
Aussage.
Helene Fischer zeigt großzügige Quilts, die etwas mitzuteilen
haben. Sie erzählen aktuelle und historische Geschichten aus dem
gesellschaftspolitischen und privaten Leben. Auch die Quilts mit
Motiven aus der Natur und von der Küste faszinieren immer wieder.
Alle Stoffe für ihre Arbeiten färbt sie selbst, vor allem altes,
handgewebtes Leinen.

 

Hichrich JW Schueler

 

 

Hinrich JW Schüler

 

Stipendiat 2018 Künstlerhaus Hooksiel

„Nähe und Unendlichkeit“ Malerei


2. September bis 14. Oktober 2018


Die Malerei Hinrich JW Schülers ist inspiriert vom Licht und der
Weite norddeutscher, amerikanischer und australischer Küstenund
Wüstenlandschaften. Licht, Farbe und Raum sind dabei bestimmende
Elemente: „Wüsten, Küstenlandschaften, endlose
Weiten und karge Orte interessieren mich schon seit jeher. Im
Atelier findet beim künstlerischen Schaffen eine Reduktion auf
das Wesentliche statt. Die auf diese Weise entstehenden Werke
loten Verbindungen und Übergänge zwischen realer Naturanschauung
und Abstraktion aus, bewegen sich in diesem spannungsvollen
Grenzbereich und ziehen daraus ihre Energie. Die
Gemälde zeigen dabei kein (foto-) realistisches "Was-ich-gesehenhabe",
sondern spiegeln atmosphärische Erfahrungen wider. Persönliche
Erlebnisse werden Anlass zur Malerei, nicht die Absicht
einer genauen Abbildung des Vorgefundenen“ (Hinrich Schüler)

 

Akkela Dienstbier

 

Akkela Dienstbier


Stipendiatin 2018 Künstlerhaus Hooksiel


„Endloses Meer - nur auf dir bin ich frei“

Foto, Mixed Media, Gestaltung mit Naturmaterialien

 

21. Juli bis 26. August 2018

 

Es sind Aufnahmen von Laien, die die Künstlerin bearbeitet. Professionelle
Fotografien interessieren sie weniger, vielleicht, weil
gerade das Unfertige zur künstlerischen Überarbeitung reizt, das
Vergilbte, das Überbelichtete, das Unscharfe, das Braunstichige.
Sie kitzelt das Wesentliche einer Szene heraus, indem sie weniger
wichtige Details tilgt, überklebt oder übermalt. Es geht ihr um
den Menschen. Mal ist es eine Gruppe, mal sind es zwei, meist ist
es nur ein Fischer. Die Abgebildeten wirken zufrieden, strahlen
Würde und Stolz aus, sind sich des Werts ihrer Arbeit bewusst,
scheinen gelassen in sich zu ruhen. Es ist das Genre realistische
Fotografie der Arbeitswelt, das der Künstlerin als Material dient.
Akkela Dienstbiers Arbeiten tragen dazu bei, die Erinnerung an
diese Lebensleistung der Hochseefischer zu bewahren.

 

R. F. Myller

 

 

R.F. Myller

 

„von hier aus“ Malerei, Aquarelle, Holzschnitte


10. Juni bis 15. Juli 2018


In den vielfältigen Arbeiten des 1964 in Hannover geborenen
Künstlers spielt die Landschaft und Natur immer wieder eine
zentrale Rolle. In den letzten Jahren wird der Mensch in seiner
Verbundenheit mit der Landschaft stärker zum Thema in seinen
Gemälden, Holzschnitten und Aquarellen.

 

Ursula Kray

 

 

 

 

Ursula Kray


„Landschaften“ Malerei


29. April bis 03. Juni 2018


Nach vielen Jahren der Beschäftigung mit der Portrait- und Aktmalerei
habe ich mich jetzt der Landschaftsmalerei zugewandt.
Landschaftsmalerei nicht im Sinne von fotografischer Wiedergabe
einer Landschaft. Das ist nicht mein Anliegen. In meinen
Landschaften möchte ich, dass jeder seine eigenen Emotionen,
Träume, Wünsche wiederfinden kann, also Bilder, in denen der
Betrachter spazieren gehen kann.

 

Arne Schulz

 

 
Arne Schulz


„Veränderung“ Fotographie


18. März bis 22. April 2018


Arne Schulz zeigt Fotos - aus der Region Schleswig- Holstein und
seiner Heimat, Ostfriesland - die geprägt sind durch die Erinnerung.
Nicht die bloße dokumentatorische Abbildung eines Motivs,
sondern die Stimmung, die dieser Ort beim Fotografen
erzeugt, wird herausgearbeitet. Es entstehen so zum Einen Fotos
unserer schönen Küstenlandschaft in leuchtenden Farben und
mit tiefen Räumen, bei denen die Zeit still zu stehen scheint oder
dahinfliegt. Und es entstehen zum Anderen Fotos von verlassenen
Orten, Verfall, Veränderung, mit harten Ecken und Kanten,
schmutzig, blass, bunt und wild.
Für Arne Schulz sind beide Themen vor allem verbunden mit
Veränderung. Wie die Jahreszeiten alles immer neu machen, verändern
sich auch Lost Places beständig. Verschiedene Künstler,
Abenteurer und Sportler entdecken diese vergessen Orte neu,
arbeiten in und mit ihnen.


Achim Tacke


Achim Tacke


„Augen“ Malerei


22. 0ktober 2017 bis 6. Januar 2018


„Das Auge ist das Organ, womit ich die Welt faßte“ - schrieb
Goethe und daran hat sich bis heute nichts geändert. Vor gut drei
Jahren begann ich mich mit dem Thema „Augen“ zu beschäftigen.
Obwohl sie das wichtigste Organ unserer Wahrnehmung
sind, haben sie bis heute - meines Wissens - nie eine zentrale Rolle
in der Malerei gespielt. Der direkte Blick - das Ansehen - war im
mehrdeutigen Sinn die Herausforderung, der ich mich stellen
wollte. Je näher ich den Augen kam, desto mehr entdeckte ich
diese wunderbaren Kunstwerke der Natur, die so ein ungemein
breites Spektrum der Emotionen spiegeln. Zuneigung, Angst,
Verzweiflung, Liebe, Hass - alles liegt in den Augen.
Und dann ist da noch die Freiheit. Als Filmemacher brauche ich
nicht von der Kunst zu leben. Keine Zwänge, kein Druck, kein
Kunstmarkt, den ich im „Auge“ haben müsste. Nur dem Bild und
dem Thema verpflichtet zu sein, ist für mich gelebte Freiheit.


Soenke Thaden

 

Soenke Thaden


Stipendiat 2017 Künstlerhaus Hooksiel

„Tiere und Pflanzen“ Malerei und Druckgraphik

 

13. August bis 15. Oktober 2017

 

Skizzen und Fotografien bilden die Basis meiner Malereien und
Druckgrafiken. Wie bei einer Collage werden gefundene oder
erdachte Elementen zu neuen Bildgefügen konstruiert. Tiere und Pflanzen sind Ideengeber für meine erzählerischen Malereien, die einerseits komische und andererseits sehr ernste existentielle Momente
enthalten. Muster, Strukturen oder Ornamente ermöglichen
Vereinfachungen und schaffen flächige Übersetzungen.

 

Gudrun Wolff-Scheel

 


Gudrun Wolff-Scheel


„Skulptur und Farbe“ Sandsteinskulpturen und Farbe


1. Juli bis 06. August 2017


Gudrun Wolff-Scheel, geboren in Jever, arbeitet bevorzugt mit
Sandstein. Die Steinblöcke sucht und findet sie vor allem in
Steinbrüchen an der Oberweser. Die Größe und Form der Steine,
ihre innere und äußere Struktur, fossile Einschlüsse und Schichtungen
beeinflussen den Werdegang der Skulpturen. Der Stein
fügt sich der Bearbeitung nur insoweit, als es seinem Charakter
entspricht: er zwingt zur Reduktion und zur klaren formalen
Aussage. Bisweilen bleiben Teile unbearbeitet – es entsteht ein
Spannungsverhältnis zwischen künstlerisch gestalteten und
natürlich belassen Partien.
Die Skulpturen widmen sich vor allem dem Menschen in seiner
Befindlichkeit und zeigen ihn z.B. als Torso, Porträt, aber auch
als Abstraktion oder steinerne Chiffre.

 

Hans Suenderhauf

 


Hans Sünderhauf

 

Ein Berliner Maler in Friesland Malerei und Graphik


21. Mai bis 25. Juni 2017


Von 1965 bis 1971 lebte der Maler Hans Sünderhauf in Friesland
und wohnte zusammen mit seiner Familie in Hohenkirchen und
Jever. Diese Jahre waren prägend für seine künstlerische Arbeit.
In dieser Zeit entstanden ungezählte Bilder, Holzschnitte, Monotypien,
Radierungen und Zeichnungen, die neben apokalyptischen,
phantastischen und visionären Inhalten vor allem
friesische Motive zeigen. Die Ausstellung veranschaulicht die vielen
Aspekte im künstlerischen Schaffen von Hans Sünderhauf.


Herbert Buß


Herbert Buß


„ MEE(H)R ERLEBEN“

09. April bis 14. Mai 2017

Die nordwestdeutsche Küstenlandschaft zu beschreiben, gelänge auf verschiedene Weise. Der Moormerländer Maler und
Grafiker Herbert Buß hat zu ihr seinen ganz eigenen Zugang gefunden – abseits von geografischen, politischen oder kultur-
historischen Zuschreibungen. Zurückgeführt auf die vorsokratischen Naturkräfte, Wasser, Luft, Erde und (Feuers)Glut,[1]
begreift Buß das Grenzland zwischen Geest und Marsch, Wattenmeer und offener See aus einer elementaren Perspektive.
Und nicht zuletzt die Elemente sind es, die als Grundkonstanten und Schnittmengen die verschiedenen Werk- und Motivgruppen
miteinander verbinden und seine vielfältige künstlerische Tätigkeit charakterisieren – einerlei, ob wir von den
Marinemalereien, besser den Schiffsporträts und Regattenbildern, den Landschaften, den abstrakten Meditationen oder
dem druckgraphischen Werk sprechen.

 


Brigitte Frehsée
 

„Figurentheater“

13. November 2016 bis 8. Januar 2017


Meist formen Konturen in den Bildern von Brigitte Frehsée die Figuren, die in theatralischer Gestik ihren Ausdruck finden.


Sie inszeniert magische Räume, schafft monochrome und auch durch sparsame Farbigkeit bewegte Welten.


Bühnen, welche die Phantasie des Betrachters zwingt, der Bildidee zu folgen – die Bildsprache zu verstehen, das Gemalte zu deuten.


Die Malerin zeigt in ihren Werken Anschauliches und Abstraktes in einer ungewohnten Balance, die die Beziehungen zwischen Mensch und Raum heraushebt.

 

 

Leonard Wübbena


„ALLES NEU“ Stahl-Plastiken und – Wandarbeiten


2. 0ktober bis 6. November 2016


Sie ist nicht sexy, sie ist nicht neu und auch schon lange nicht mehr provokant.


Und obwohl die Stahlplastik in der öffentlichen Diskussion und Wahrnehmung kaum noch eine Rolle zu spielen scheint, ist diese dreidimensionale Kunst für Leonard Wübbena immer noch Inspiration und Motivation für neue Exponate mit dem Medium Eisen und Stahl. Gezeigt werden nun neue Arbeiten aus der letzten Schaffensperiode 2015/16

 

 

Maibritt Siuts


„moments“ Handy-Fotografie
3. Juli bis 21. August 2016


Fast alle meine Fotografien entstehen spontan und in der Natur. So kommt es oft vor, dass ich bei meinen Streifzügen durch meine Heimat, dem Wangerland, anhalte und die Vielfältigkeit der Natur oder Augenblicke mit meiner Handykamera festhalte.


Der Käfer am Wegesrand, die Struktur eines vertrockneten Blattes, das Auge eines Pferdes auf der Wiese, die Maserung eines Holzstückes oder der zufällige Augenblick an sich, entpuppen sich als Kunstwerke und zeigen ihre Schönheit und Einzigartigkeit.

 

Mir geht es bei meinen Bildern darum, dem Betrachter ein Bewusstsein für die Einzelheiten seiner Umgebung zu eröffnen. Sieht jeder genau hin, was um ihn herum passiert? Oft müssen Kunstwerke nicht erst erschaffen, sondern nur bewusst von uns erkannt werden.

 

 

Wilfried Sachsenheimer


"Glaubt, zweifelt, wähnt und lehret"
13. März bis 17. April 2016


In der Kunst geht es mir darum, einen Blick hinter die Fassaden der Menschen und Dinge zu wagen, das heißt: ein Rätsel zu lösen, in das Geheimnis einzudringen. Es ist die Neugier auf die Phänomene des Lebens, die mich antreibt.

 

 

 

Norbert Marten


„ aus sich heraus“ Skulpturen
8. November 2015 bis 3. Januar 2016


Die Bronzeskulptur zeigt eine weibliche Figur, die sich in einer expressiven Bewegung befindet. Ihre Drehung, Beinhaltung und Armhaltung zeigen eine Gestik auf, die ein Herausschleudern innerer Vorgänge aus dem Menschen bezeichnet.


Spannungsverhältnisse beschäftigen Norbert Marten, der als Hauptmotiv seiner Arbeiten die menschliche Figur gewählt hat und durch das Medium Bronze die individuelle Deutung zeitlos in die Zukunft transportiert.

 

 

Cornelia Ott


„Vor dem Spiegel- Selbstbildnisse“ Grafik und Malerei


20. September bis 1. November 2015


Die Selbstportraits von Cornelia Ott sind mangels Modell entstanden.


Dabei begleitete sie die stets präsente Frage „ was passiert, wenn…-ich dieses oder jenes ausprobiere?“ Im Laufe der Zeit haben sich die Selbstportraits sowohl bezüglich der Techniken und des Materials, als auch hinsichtlich ihrer Entstehung geändert.


Sie entstehen durch scheinbar endlose Sitzungen vor dem Spiegel, die sich mit Pausen auch über Monate, sogar Jahre hinziehen können.


Das endgültige Werk ist eine Konzentration vieler Augenblicke in einem Bild, das nunmehr einen einzigen, ewig festgehaltenen Augenblick darstellt.

 

 

Steffen Walentowitz


Tiere und Pflanzen im Nationalpark Wattenmeer Zeichnungen


2. August bis 13. September 1015


Die Zeichnungen basieren zu einem großen Teil auf Beobachtungen in den Lebensräumen Salzwiese und Wattenmeer. So hat es die winzige Wattschnecke auf der Zeichnung aus dem Jahr 1986 wirklich gegeben.


Mit Hilfe eines Binokulars wurde sie stark vergrößert gezeichnet, auch mit den Alterserscheinungen an der Spitze des Gehäuses.


Beim Zeichnen strebt Walentowitz ein hohes Maß an Klarheit an.


Manches wird überhöht dargestellt. Vor allem bei Vogelarten fördert eine leicht idealisierte Darstellung das Wiedererkennen draußen in der Natur.

 

 

Grit Biermann


Stipendiatin 2015 „Tiefseeabenteuer“ Malerei


7. Juni bis 26. Juli 2015


In meiner künstlerischen Arbeit interessiert mich insbesondere der Mensch – das letzte Glied der Kette der Evolution.


Malerisch untersuche ich die Verbindungen und Grenzen der menschlichen Existenz und dem Universum. Durch die größtenteils gesichtslosen und verschwimmenden Formationen von Menschen und Umgebung kann sich der Betrachter mit den Bildern verbinden, eigene Erlebnisse hineinprojizieren.


Die Bilder verraten Intimität, aber gleichzeitig verbergen sie Geheimnisse.


Sie lassen Raum – sind offen. Mir geht es darum, eine Komposition von Farben und Formen herzustellen, die den Klang des Lebens wiedergibt.

 

 

Knut und Ingrid Reinhardt


robART Digitale Kunst/ Drip-Painting


26. April bis 4. Juni 2015


Die Vernetzung der Bereiche Mathematik, Informatik, Technik und Naturwissenschaften zu einem emotionalen Kunstwerk entsteht im Kopf, das Monitorkonzept wird über eine spezielle Robotik ausgeführt.


Die Parallelschaltung einzelner Scheiben als Farbträger zu einem Verbund lässt ausschließlich im Auge des Betrachters das Bild als Kugel erscheinen.


Das Diptychon ‚Ozean’, das aus ca. 1 Million einzelner Farbtropfen besteht, geht ein verblüffendes Spiel mit dem Ausstellungsraum ein.


In der Ausstellung kann der Entstehungsprozess verfolgt werden.

 

 

Gaby Fornero


„People & Places“ Malerei und Zeichnungen


22. März bis 19. April 2015

Im Vordergrund der meisten Bilder Gaby Forneros steht der Mensch. Ob mit schnellen Strichen skizziert oder genau gezeichnet, immer geht es um Ausdruck und (beim Menschen) um Wiedererkennungswert.


Die Vielseitigkeit des Pastells, auf das sie sich schwerpunktmäßig verlegt hat, ermöglicht sowohl zeichnerische Arbeiten mit harten Kreiden oder Stiften als auch flächiges Malen, wobei Soft-Pastelle meist mit den Händen verwischt werden.Dadurch kommen Bewegung und Leben auch in die reinen  Landschaftsdarstellungen hinein.


Wichtig ist für Fornero der emotionale Bezug zu den Sujets. So entstehen Bilder, die Freude machen, aber auch solche, die die dunkle Seite des Lebens betreffen.

 

 

Anna Happach ( 1892 -1963)


„Blaue Mappe“ Malerei


16. November 2014 bis 14. Januar 2015


Ein besonderes Merkmal der Bilder Anna Happachs ist, dass sie die Konstruktionslinien nicht löschte, sondern sie als eigenwillige Stilnote im Bild beließ. Insbesondere die Portraits in der Ausstellung zeigen das ungewöhnliche Talent der Emderin, die mit wenigen Strichen und ungewöhnlicher Farbgebung Ausdruck und Tiefe erzeugt. Die „Blaue Mappe“ der Künstlerin, die zu Lebzeiten als Handwebmeisterin bekannt war, wurde erst 2011 entdeckt.

 

 

Imme Derwanz


„Metamorphosen“ Skulpturen


28. September bis 9. November 2014


Imme Derwanz arbeitet mit Stein und Holz. Im Vordergrund ihrer abstrakten Werke steht der Wunsch, aus groben und einfachen Grundformen schwungvolle, leichte und filigrane Skulpturen dreidimensional zu erschaffen. Dabei kommt ihr das Material Holz sehr entgegen, da es das Arbeiten von komplexerer und feinerer Art gestattet. Dem Betrachter vermitteln ihre Werke Bodenhaftung und Eleganz.

 

 

Timm Keweritsch


„Zu Hause in der Ferne – Begegnungen“ Fotografie


27. Juli bis 21. September 2014


Timm Keweritsch findet in der Ferne sein eigenes zu Hause. Dies lassen seine Werke, die in mehreren Ländern auf unterschiedlichen Kontinenten entstanden sind, in eindrucksvoller Weise erkennen – sei es in Straßenbildern, in Milieustudien, in Ausschnitten vom ruhigen Leben auf dem Lande, in Szenen von dem hektischen Treiben in großen Metropolen oder in der Welt der Arbeit und Industrie. Immer ist er mitten drin und führt den Betrachter zu neuen, hintergründigen Erkenntnissen.


Seine Bilder sind oft sinnlich, geben das Wesentliche des erlebten Augenblicks exakt wieder und sind nicht durch aufwändige Bearbeitung verfälscht.

 

 

Stipendiatin Felicitas Blech


„Drinnen und Draußen“ Malerei, Zeichnung und Druckgrafik


4. Mai bis 20. Juli 2014


Auf den ersten Blick muten die Arbeiten der in Halle/Saale geborenen Bremer Künstlerin Felicitas Blech als nahezu perfekt ausgeführte Darstellungen von Lebewesen an. Doch findet man ihre Wilhelmshavener Krabbe wirklich in der Natur? Gibt es den Soldatenkiebitz aus Ihrer Reihe „Amazing Birds“?


Ihre ausgestellten Werke spielen mit unserem Verständnis von Wirklichkeit und Realität. Etwas stört den Betrachter und dennoch wird ein durchaus harmonisches Empfinden nicht in Frage gestellt.


Während der Verstand sich auf die Suche nach dem Falschen begibt, hat sich die Seele längst für eine Haltung zum Bild entschieden.

 

Dies macht ihr handwerkliches Können zur Kunst, in der die Genauigkeit der Darstellung den Betrachter auf einen trügerischen Weg führt, während sich der emotionale Bezug zu den Arbeiten gleichzeitig vertieft.


www.felicitas-blech.de

 

 

Ida Oelke


„LebensSpuren“ Farbige Holzschnitte


23. März bis 27. April 2014


Thematisch beziehen sich die Bilder überwiegend auf Figuren und Portraits, die in Beziehung zueinander stehen. In den gezeigten figurativen Arbeiten treten die Menschen aus der Anonymität des Alltags heraus und erhalten ein Eigenleben mit unterschiedlichen Befindlichkeiten. Bei längerem Hinsehen erkennt der Betrachter unter der Oberfläche oft etwas Geheimnisvolles.


Der Holzschnitt umreißt klar die Flächen und Linien. Für Ida Oelke steht am Anfang häufig die visuelle Idee, doch lässt sie sich ebenso von Maserungen und Astlöchern zu Darstellungen inspirieren und findet so die „ LebensSpuren“.


Das Holz als lebendiges Material verleiht den Bildern einen eigenen Charakter.


www.ida-holzschnitt.de

 

Friedrichschleuse in Carolinensiel, sign./ nicht datiert Öl auf Leinwand, 38 x 50 cm

 

Arthur Eden-Sillenstede (1899 - 1977)


„Auf den Spuren der Vergangenheit“ – Malerei


17. November 2013 bis 7. Januar 2014

 

I.A. 26, 2011, Acryl auf Leinwand, 190 x 190 cm

 

Marion Krause


„Im Augenblick“ – Malerei


7. Juli bis 1. September 2013


Inspiriert durch erste Tauchversuche von Kindern, malte Marion Krause eine Serie klein- und großformatiger Acryl-Bilder. Sie zeigen Kinder in dem Augenblick des Eintauchens in das Element Wasser: Mut, Furcht, Freude, Erstaunen … Diese faszinierende Begegnung spiegelt sich in ihren Gesichtern, in ihrer Körperhaltung wider. „Den Menschen bildnerisch in Bezug zum Wasser zu setzen“, ist bestimmend für die Arbeit von Marion Krause. Licht und Wasser verschmelzen mit dem Körper in leuchtender Farbintensität und bilden dabei eine Symbiose zwischen Mensch und Natur.


www.marion-krause.de

 

Strandausgang Nr.8, 2012, Farbholzschnitt, 20 x 42 cm

 

Anastasiya Nesterova


„Ansichten-Aussichten“ - farbige Holzschnitte


28. April bis 30. Juni 2013

Arbeitssichtweise der ukrainischen Graphikerin Anastasiya Nesterova ist der „Blick ins Land“: bewaldete Hügel, Häuserzeilen, Bahnhöfe, Industrieanlagen… In ihren „Ahrenshooper Blättern“ wirken die Gerätschaften der Landwirte, die Heuwagen, Strohballen, Strandkörbe und Windanlagen wie abstrakte Skulpturen in der Weite der Ostseeküste. Und immer wieder erscheinen „Stromlinien“: komplizierte Geflechte von Oberleitungen und Leitungsmasten, die wie filigrane Spinnweben den Blick in die Ferne zergliedern. Dies alles entsteht meist im mehrfarbigen Holzschnitt, wobei sich die Kargheit der Landschaften im ursprünglichen Charakter des Druckstockes - als bildgestaltendes Element - wiederfinden. Valentina Rothe-Preis 2012, Bonn


www.anastasiya-nesterova.de

 Katrin, 04/2006, Lambda-Print auf Silbergelatine, 55 x 55 cm

 

Iko Freese


„Berliner Portraits“ - Fotografie


17. März bis 21. April 2013


Iko Freese, einer der gefragtesten Theaterfotografen Deutschlands, zeigt in dieser Ausstellung Portraits, die in den letzten Jahren in Berlin entstanden sind. Seine theaterfotografischen Arbeiten bezeichnet er gern als „höhere Reproduktionsfotografie“, während seine Portraits – vorzugsweise analog und in schwarzweiß - „zu Zeugnissen nahezu erotischer Komplizenschaft im verzweifelten Ringen um den vergehenden Moment werden“. Iko Freese zelebriert seine Portraitsitzungen als intimes Aufeinandertreffen von Fotograf und portraitiertem Gegenüber in ständiger Erwartung eines Augenblicks überliefernswerter Glaubwürdigkeit.

 

 

Dietmar Popien


„Eisen, Figuren und Papier“ – Skulpturen


4. November 2012 bis 4. Januar 2013


Dietmar Popien arbeitet mit den „Underdogs“ unter den Kunst-Materialien: z.B. gelesenen Tageszeitungen, Sägespänen, Leim,…. „Die daraus modellierten Formen…tragen so den gesamten Datensatz der Zeitungsmeldungen einer bestimmten Woche… in sich“.

„Armselige“, wertlose, alltägliche Materialien erobern eine Materialästhetik, wie sie auch Trash Art aufgreift: tradierte Qualitätsvorstellungen von Kunst aufweichen, gebrauchtes und verbrauchtes Material wieder verwerten, ungenutztes kreatives Potential aktivieren und in Kunstwerke transformieren.
Popiens Kunst aus Recycling-Material spiegelt gesellschaftliche Erfahrungen im Umgang mit Ressourcen wider und führt zu einer Vorstellungserweiterung von Wertvollem. Dieses und seine damit verbundenen Neuschöpfungen machen die Bedeutung dieser Ausstellung aus.

 

 

 

Andi Schmitt


„Der Himmel über dem Horizont“ – Malerei


1. Juli bis 26. August 2012


Andi Schmitt malt Bilder von Himmel und Erde: Landschaften in schlichter Klarheit, variiert durch Stimmungen von Tag und Nacht, von Jahreszeiten, Wind und Wetter und wechselndem Licht.

Der Betrachter sieht ganz einfache, alltägliche Vorgänge und erkennt sie als etwas Wunderbares: ein bedrohliches Sommergewitter, vorüber ziehende Wolken und ihre Schatten auf den Feldern, das Blinken des Abendsternes oder ein nebeliger Herbstmorgen.

Neben dem schönen Naturerlebnis wird hier auch ein Sinnbild menschlichen Daseins entworfen, mit seinen unendlich vielfältigen Schattierungen und Gegensätzen. Bilder als Sinnbild der Vergänglichkeit und Ungewissheit des Lebens, in dem stets konträre Kräfte wirken, um zu einer Klärung oder Entscheidung zu kommen.

 

 

Walter Kleen (1911 – 1972)


„Verlässlichkeit und Vielfalt der ostfriesischen Halbinsel“


18. März 2012 bis 22. April 2012


Walter Kleen, Maler und Grafiker aus Oldenburg, zählt zu einer Gruppe von Künstlern, die als „verschollene Generation“ bezeichnet wird. Nicht nur der Zweite Weltkrieg, sondern auch die Zeit nach 1945 überrollt ihre künstlerische Weiterentwicklung und verzögerte eine Etablierung in der Moderne.


Aus dem Nachlass von Walter Kleen zeigt diese Ausstellung neben Lithographien, Ölbildern und Siberstiftzeichnungen auch zahlreiche Aquarelle. Sie entstanden auf regelmäßigen Ausflügen in die friesische und ostfriesische Landschaft… an die Küste, in der Walter Kleen die für ihn so wichtige Ruhe und Verlässlichkeit fand.


Seine Arbeiten, von starker Ausdruckskraft und Interpretationsvielfalt, dürften dem genauen Beobachter der ostfriesischen Halbinsel nicht unbekannt sein.

In Kooperation mit dem Künstlerhaus Jan Oeltjen e.V., Jaderberg

 

 

Kunstsammlung der Gemeinde Wangerland


20.11.2011 - 05.01.2012

Erstmals zeigt das Künstlerhaus Hooksiel Kunstwerke aus der umfangreichen Sammlung der Gemeinde Wangerland. Ausgangspunkt sind Arbeiten von Künstlern und Künstlerinnen, die während der langjährigen Geschichte des Künstlerhauses Hooksiel angekauft wurden und sich hauptsächlich aus den Arbeitsergebnissen der Stipendiaten des Künstlerhauses rekrutieren.

Ausgewählt wurden aber auch Kunstwerke, die aus der Sammlung Thea und Heinz Nowack stammen und im Februar 2007 der Gemeinde Wangerland vermacht wurden. Die Sammlung Nowack ist eng mit der Ausstellungspolitik des Künstlerhauses verknüpft und spiegelt inhaltsreich ihre Arbeit wider.

Das besondere Profil der Sammlung der Gemeinde Wangerland zeichnet sich durch eine Kollektion aus, die vielseitig ist und zugleich Schwerpunkte im Rahmen zeitgeschichtlicher Konventionen setzt. Es entstehen Dialoge zwischen kleinen und großen Arbeiten, zwischen Grafik, Malerei und Plastik, zwischen gegenständlichen und abstrakten Exponaten und unterschiedlichen künstlerischen Techniken.

"Kunst hat die Aufgabe, die Sinne zu schärfen. Nichts ist schwieriger, als sich eine unbefangene Wahrnehmung zu erhalten." Maarten´t Hart